Montag, 1. Mai 2017 9:59 am Jens Balondo

Pfr. Joachim Bundschuh übernimmt kommissarisch die Geschäftsführung des IKs

Pfarrer Joachim BundschuhPfarrer Joachim Bundschuh ist neuer Geschäftsführer des Internationalen Konvents christlicher Gemeinden e. V. Der Vorstand des IKs wählte den 54 jährigen Theologen am 24. April im Rahmen der Vorstandssitzung einstimmig.

Einen Großteil seines beruflichen Lebens war Pfarrer Joachim Bundschuh mit Offenbach verbunden. Insgesamt 17 Jahre lang war der engagierte Theologe Pfarrer an der Offenbacher Stadtkirche.

2015 wechselte er als Referent für Gemeinden anderer Sprache und Herkunft ins Zentrum Ökumene. Pfarrer Bundschuh ist auf halber Stelle dort tätig, eine weitere halbe Stelle bekleidet er als Pfarrer in Kelsterbach.

„Je mehr Menschen aus anderen Ländern nach Deutschland kommen, desto intensiver müssen wir uns auch mit ihrem Glauben befassen“ sagte Pfr. Bundschuh.

Wir freuen uns auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit!

Die Profilstelle Ökumene im Stadtdekanat Frankfurt am Main ist seit dem 15. März 2017 im Amtsblatt der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau ausgeschrieben und beinhaltet auf Seite 82 folgende Stellenausschreibung:

1,0 Profilstelle Ökumene im Stadtdekanat Frankfurt am Main

Das Evangelische Stadtdekanat Frankfurt sucht für das Handlungsfeld Ökumene mit dem Schwerpunkt Interkonfessioneller Dialog und Ghanapartnerschaft ab sofort eine Pfarrerin/einen Pfarrer (1,0 Stelle). Die Besetzung erfolgt für 5 Jahre.

Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet zeichnen sich durch eine große konfessionelle und kulturelle Vielfalt aus. Neben der Evangelischen und der Römisch-katholischen Kirche, deren Mitglieder rund 40 % der Stadtbevölkerung ausmachen, gibt es traditionelle Freikirchen und eine große Zahl relativ junger christlicher Migrationsgemeinden. Durch Zuzug und Zuwanderung vor allem aus Osteuropa befindet sich die konfessionelle Landschaft in ständigem Wandel. Dies betrifft insbesondere orthodoxe und charismatische Kirchen und Gemeinden, deren Spektrum stetig wächst. Der Handlungsschwerpunkt der Stelle ergibt sich aus der besonderen Situation der Großstadt Frankfurt als Zentrum multikulturellen Zusammenlebens im Rhein-Main-Gebiet. Zu den wesentlichen Aufgaben gehört die Beobachtung von Veränderungen im Handlungsfeld Ökumene, die Beratung des Stadtdekanats und seiner Gemeinden sowie die Unterstützung von Migrantengemeinden im Prozess der theologischen und strukturellen Verortung in Frankfurt und in der EKHN überhaupt. Die Strukturen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, des Internationalen Konventes und der Partnerschaftsarbeit stützen und befördern die Arbeit. Die Ökumenische Arbeit in Frankfurt hat in vielen Bereichen einen exemplarischen Charakter für die EKHN.

Aufgaben und Erwartungen:

– Unterstützung der Gemeinden sowie der haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden im Stadtdekanat bei der Wahrnehmung ihrer ökumenischen Verantwortung

– Beratung des Stadtdekans, des Dekanatssynodalvorstandes und der Stadtsynode in Fragen der Ökumene und des interkonfessionellen Dialogs

– Beobachtung und Wahrnehmung der Entwicklungen im Handlungsfeld der Ökumene und im interkonfessio nellen Dialog auf Stadtebene

– Vernetzung mit städtischen und anderen Institutionen, die sich dem interkulturellen Dialog widmen, z.B. dem Amt für Multikulturelle Angelegenheiten

– Koordination, Unterstützung und Entwicklung der Zusammenarbeit der Frankfurter evangelischen Gemeinden mit Gemeinden anderer Sprache und Herkunft; Durchführung von Projekten in Schulen und im Konfirmationsunterricht Koordinierung der Arbeit mit dem „Internationalen Konvent christlicher Gemeinden Rhein-Main e.V. (derzeit ist der Stelleninhaber auch der Geschäftsführer)

– Mitarbeit in der ACK Frankfurt, insbesondere im Blick auf die Unterstützung von Migrantengemeinden bei der Raumsuche sowie Vermittlung bei Schwierigkeiten mit Gastgemeinden

– Unterstützung der Partnerschaftsarbeit der Gemeinden, insbesondere mit der Presbyterian Church of Ghana (Northern Presbytery) und anderen ökumenischen Partnerschaften; Betreuung des und Mitarbeit im Ghana-Partnerschaftsausschuss und mit diesem die langjährige Partnerschaft durch Besuche und Kontaktpflege zu fördern und weiter zu entwickeln

– Mitwirkung bei der Vorbereitung und Durchführung des Ökumenischen Pfingstfestes in Frankfurt am Pfingstmontag auf dem Römerberg und im Dominikanerkloster

Der/Die Inhaber/in der Pfarrstelle arbeitet zusammen mit dem Zentrum Oekumene, der Evangelischen Akademie Frankfurt, den Fachbereichen des ERV sowie den anderen Profilstellen des Stadtdekanates.

Erforderliche Qualifikationen:

– Fähigkeit zum selbständigen Arbeiten im Rahmen der gestellten Aufgaben und in Absprache mit den Verantwortlichen im Stadtdekanat

– Kommunikationsfähigkeit, interkulturelle und interreligiöse Kompetenz,

– Organisationstalent und Teamfähigkeit

– Erfahrung in Konfliktmanagement und Mediation

– Gute Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere in Englisch

– Ökumenische Erfahrungen im Ausland sind erwünscht

– Fähigkeit zu theologischer Reflexion im ökumenischen Kontext

Wir suchen eine Pfarrperson, die nicht nur theoretisch in der Ökumene bewandert ist, sondern der die Ökumene ein Herzensanliegen ist.

Neben der hier ausgeschriebenen Pfarrstelle besteht im Stadtdekanat eine weitere Pfarrstelle für Ökumene mit dem Schwerpunkt Interreligiöser Dialog.

Die Arbeit der beiden Profilstellen für Ökumene und die konzeptionelle Weiterentwicklung dieses Arbeitsfeldes wird durch einen Ausschuss der Stadtsynode begleitet und unterstützt. Das Stadtdekanat ist auch Mitglied in der ACK Frankfurt.

Der Stadtdekan ist Dienstvorgesetzter der Stelleninhaberin oder des Stelleninhabers. Das Büro der Pfarrstelle befindet sich im Dominikanerkloster. Die Arbeit auf dieser Pfarrstelle wird durch Einrichtungen des Stadtdekanats und des Evangelischen Regionalverbandes (ERV) unterstützt, z.B. von der Öffentlichkeitsarbeit.

Eine Dienstwohnung steht nicht zur Verfügung; bei der Suche nach einer Wohnung in Frankfurt ist der ERV behilflich.

Bewerbungen sind auf dem Dienstweg an die Kirchenverwaltung der EKHN zu richten.

Auskunft erteilen gerne:

Pröpstin Gabriele Scherle
Rechneigrabenstraße 10
60311 Frankfurt am Main,
Tel. 069 92107-388,

E-Mail: propstei.rhein-main@t-online.de

Stadtdekan Dr. Achim Knecht
Kurt-Schumacher-Straße 23
60311 Frankfurt am Main
Tel. 069 2165-1242

E-Mail: stadtdekan@ev-dekanat-ffm.de

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Dienstag, 21. März 2017 11:06 am Jens Balondo

Verabschiedung unseres langjährigen Geschäftsführers und Freund Pfr. Dietmar Will

Abschiedspredigt Pfarrer Dietmar WillUnd dann verlief alles so schnell.. Überraschend hatte uns Pfr. Dietmar Will zu unserer letzten Mitgliederversammlung mit der Ankündigung, dass er nach nunmehr 14 Jahren seine Stelle als Frankfurter Pfarrer für Ökumene und Ghanaarbeit und somit auch die Stelle als unser Geschäftsführer abgeben wird.
Am Sonntag, 19. März 2017, hatte der evangelische Stadtdekan, Dr. Achim Knecht, ihn um 18 Uhr in der Heiliggeistkirche, Dominikanergasse 1, während eines Gottesdienstes offiziell verabschiedet. Er begleitete unsere 28 Mitgliedsgemeinde bei jeglichen Fragen, war Ansprechpartner und galt als Bindeglied zu den noch immer komplex strukturierten deutschen Institutionen.
In seiner Abschiedspredigt betonte Pfr. Dietmar Will nochmals die Wichtigkeit des kulturellen Verständnisses und Zusammenleben in den Gemeinden. Die Migration und das aufeinander Zugehen auf Augenhöhe ist hierbei ein grundlegender Bestandteil.

Segensworte und Fürbitten wurden von den einzelnen Vertretern der Migrantengemeinden zum Gottesdienst noch mitgegeben.
In der anschließenden Veranstaltung hatte unser Vorstand nochmals die Möglichkeit seine Grußworte und Geschenke aus den jeweiligen Ländern ihm zu übermitteln.
Auch die beiden vollwertig migrierten Gemeinden, aus Korea und Indonesien bedankten sich für die Begleitung und deren Gründungen. Hierbei hatte Pfr. Dietmar Will bedeutungsvoll mitgewirkt.
Die Grußworte aus dem ökumenischen Zentrum Christuskirche (Claus Ludwig Dieter) und der ACK (Prodekanin Dr. Ursula Schoen) rundeten den Abend ab.
Bereits am 1. März hat Dietmar Will seine Tätigkeit in der Evangelischen Paulusgemeinde in Kelkheim aufgenommen, dort ist er mit halber Stelle tätig, am 1. April wird er eine 50 Prozent Stelle als Referent Partnerschaften EKKW-Süd im Zentrum Oekumene antreten – einer Einrichtung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen und Waldeck (EKKW).
Wir vermissen dich jetzt schon, aber danken dir auch für das Erbe, welches du uns hinterlassen hast. Daher freuen wir uns dich in Zukunft weiterhin als Gast zu unseren Veranstaltungen (u.a. mehrsprachiger Gottesdienst, Bibel-Teilen, ökumenisches Pfingstfest, Mini-WM und die Nacht der internationalen Kirchenchöre) begrüßen zu dürfen. :)

Vielen Dank für alles!

 

Veränderungen im Vorstand und Finanzen

Von unserer Mitgliederversammlung für seine gründliche und langjährige Arbeit gewürdigt, legte auch unser Kassenwart Wolfgang Jäkel von der niederländischen Gemeinde sein Ehrenamt nieder. Ihm folgt nun Eeva Moilanen von der finnischen Gemeinde. Sie wurde einstimmig in dieses Ehrenamt gewählt. Die Position mit der Kassenprüferin Manuela Kopp wird durch Marion Waidlein und Monica Müller-Roemer erneuert.

Auch innerhalb unseres Vorstandes hat sich einiges Getan. So wurden Solomon Asfaha von der eritreischen Gemeinde und Fidel Mushidi von der französisch-reformierten Gemeinde einstimmig in den Vorstand gewählt.
Eine Übersicht des neuen Vertretungsberechtigten Vorstandes kann auf unserer Kontaktseite eingesehen werden.

Wir wünschen unseren Gewählten bei der Ausübung dieses Amtes viel Erfolg und aus gemeindlicher Sicht insbesondere eine positive Einflussnahme auf die weitere Entwicklung in unserer Region.

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Mittwoch, 21. Dezember 2016 5:32 am Jens Balondo

Trauer und Gebet für die Opfer der Gewalttat in Berlin

Kirchen laden zum Gebet am Mittwoch, 21. Dezember, um 18 Uhr, in die Sankt Katharinenkirche ein

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Mit Trauer und Entsetzen haben die Evangelische Kirche und die Katholische Kirche in Frankfurt auf die Nachricht über die Gewalttat auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin reagiert. „Menschen, die sich auf Weihnachten einstimmen wollten, sind Opfer einer blinden Gewalttat geworden. Mit Tränen in den Augen habe ich die Nachrichten aus Berlin vernommen. Unser Mitgefühl gilt den Opfern und denen, die ihnen nahe stehen. Wir bitten Gott um Kraft für die Angehörigen und für alle, die ihnen beistehen. Und wir hoffen auf den Trost, den die Botschaft von Weihnachten uns Menschen schenken will“, sagte der evangelische Stadtdekan Dr. Achim Knecht in einer ersten Reaktion. Der katholische Stadtdekan Dr. Johannes zu Eltz mahnte: „Von dem schrecklichen Vorfall gewarnt und wachsam, wollen wir dennoch vertrauensvoll auf Weihnachten zugehen. Eine andere Wahl gibt es für uns Christen nicht! Als Christen dürfen wir keine Lagerbildung zulassen, denn wir wissen, dass es auf allen Seiten Menschen guten Willens gibt!“

Beide Kirchen sowie die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Frankfurt (ACK) laden am Mittwoch, 21. Dezember, um 18 Uhr, zu einem ökumenischen Friedengebet in die Sankt Katharinenkirche an der Frankfurter Hauptwache ein, das von den Stadtdekanen Dr. Achim Knecht, Dr. Johannes zu Eltz sowie der evangelischen Prodekanin und ACK-Vorsitzenden, Dr. Ursula Schoen, gehalten wird. Dort soll der Opfer gedacht und bedacht werden, was Christinnen und Christen bei solch einem schrecklichen Ereignis Trost und Halt im Glauben geben kann.

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