Mittwoch, 21. Dezember 2016 5:32 am Jens Balondo

Trauer und Gebet für die Opfer der Gewalttat in Berlin

Kirchen laden zum Gebet am Mittwoch, 21. Dezember, um 18 Uhr, in die Sankt Katharinenkirche ein

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Mit Trauer und Entsetzen haben die Evangelische Kirche und die Katholische Kirche in Frankfurt auf die Nachricht über die Gewalttat auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin reagiert. „Menschen, die sich auf Weihnachten einstimmen wollten, sind Opfer einer blinden Gewalttat geworden. Mit Tränen in den Augen habe ich die Nachrichten aus Berlin vernommen. Unser Mitgefühl gilt den Opfern und denen, die ihnen nahe stehen. Wir bitten Gott um Kraft für die Angehörigen und für alle, die ihnen beistehen. Und wir hoffen auf den Trost, den die Botschaft von Weihnachten uns Menschen schenken will“, sagte der evangelische Stadtdekan Dr. Achim Knecht in einer ersten Reaktion. Der katholische Stadtdekan Dr. Johannes zu Eltz mahnte: „Von dem schrecklichen Vorfall gewarnt und wachsam, wollen wir dennoch vertrauensvoll auf Weihnachten zugehen. Eine andere Wahl gibt es für uns Christen nicht! Als Christen dürfen wir keine Lagerbildung zulassen, denn wir wissen, dass es auf allen Seiten Menschen guten Willens gibt!“

Beide Kirchen sowie die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Frankfurt (ACK) laden am Mittwoch, 21. Dezember, um 18 Uhr, zu einem ökumenischen Friedengebet in die Sankt Katharinenkirche an der Frankfurter Hauptwache ein, das von den Stadtdekanen Dr. Achim Knecht, Dr. Johannes zu Eltz sowie der evangelischen Prodekanin und ACK-Vorsitzenden, Dr. Ursula Schoen, gehalten wird. Dort soll der Opfer gedacht und bedacht werden, was Christinnen und Christen bei solch einem schrecklichen Ereignis Trost und Halt im Glauben geben kann.

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